Tanzpädagogik

Die Studierenden der Tanzpädagogik erlernen viele und wichtige Tanztechniken zu vermittelt und beschäftigen sich auch mit den Grundlagen der Theorie des Tanzes und der Pädagogik sowie Didaktik. Ein Studiengang der Tanzpädagogik beschäftigt sich auch viel mit der beruflichen Praxis. So werden Praktikas und Assistenzen gemacht.

mehr über Tanzpädagogik

Bei der Tanzpädagogik werden verschiedene Lehr- und Vermittlungstätigkeiten von Tanz aller Altersstufen analysiert und besprochen. Dabei stehen neben pädagogische auch künstlerische Ziele im Vordergrund.
Alle Tanztechniken wie der klassische Tanz, Folklore, Modern Dance, Zeitgenössischer Tanz, Ausdruckstanz, sind wichtige Bezugspunkte und Inspirationsquellen. Auch sind für die Entwicklung in der Tanzpädagogik beispielsweise die Rhythmiklehre von Émile Jaques-Dalcroze, die Tanz- und Bewegungskonzept von Anna Halprin oder auch die Bewegungslehre von Rudolf von Laban neben der Methodik, Didaktik, Physiologie, Tanztheorie und Musik wichtige Bestandteile.

An der Palucca Hochschule für Tanz Dresden, Deutschen Sporthochschule in Köln, Folkwang Universität der Künste in Essen, Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim oder an der  Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main werden Bachelor und Master-Studiengänge, die auch tanzpädagogische Inhalte umfassen angeboten. Auch werde von Verbänden und Akademien berufsbegleitende Ausbildungen und Fortbildungen für Tanzpädagogik angeboten. Zu diesen zählen u.a. in Köln Tanzimpuls, in Neus Akademie für Theater, Tanz und Kultur, Deutsche Bundesverband Tanz (DBT).

Im Internet und auf verschiedenen Tanzforen findet man auch noch andere Institutionen, die Aus- und Weiterbildungen in diesem Bereich anbieten.

Das Berufsfeld eines Tanzpädagogen kann sehr vielfältig sein.

Sie arbeiten meist als Lehrer für einen oder mehrere Fachbereiche, auf den sie sich spezialisiert haben. Meist ist es dann ein Tanzstil wie Ballett oder Hip Hop und Körperarbeit. Tanzpädagogen eröffnen auch oft ein eigenen Tanz- und Bewegungsstudios oder Gymnastikstudios. Sie erstellen Gesundheits- und Präventionsprogramme für Clubanlagen, Hotels und Fitnessstudios. Manche Tanzpädagogen gründen auch eine eigene Praxis für Körperarbeit, physiologische und gesunde Körperhaltung. Einige Tanzpädagogen bringen auch die wohltuende Wirkung des freien Tanzes und der Körperarbeit in ihr Berufsfeld mit ein wie in der Arbeit mit psychisch Kranken oder Behinderten.

Sie arbeiten auch in Schulen oder Kindergärten, in der Jugendarbeit oder in den unterschiedlichen Arten der Erwachsenenbildung und Kulturarbeit.

Tanzpädagogen arbeiten mit unterschiedlichen Alters- und Zielgruppen in Bereichen wie tänzerischer Erziehung, Tanzvermittlung, Gesundheitsprävention, Körperarbeit oder auch Rehabilitation und zwar in Schule, Kinder- und Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung und der Kulturarbeit. Neben körperbezogenen und tänzerischen Kenntnissen sind auch rhythmisch-musikalische und methodisch-didaktische Kompetenzen meist herzlich willkommen und gefragt.

Anhand hiervon kann man sehen, wie vielschichtig und abwechslungsreich dieser Beruf und die Aufgaben eines Tanzpädagogen sein können.

Wohl kann man in einem Tanzpädagogikstudium oder einer Aus- oder Weiterbildung in Tanzpädagogik einiges an Wissen und Technik lernen, aber letztendlich das Wohlgefühl und die Hingabe sowie die Erfahrungen und die Bedeutung für einen weiteren Weg in diesem Fachbereich wird man letztendlich dann in der Praxis erfahren.